Energiesparen: Intelligente Fenstersysteme

Artikel vom 16. Mai 2008
Entlarvende Tatsachen: Eine Infrarotthermografie-Aufnahme zeigt schonungslos die undichten Stellen einer Gebäudehülle. Die meiste Energie geht über eine schlechte Fensterverglasung verloren. | Foto: veka.deEntlarvende Tatsachen: Eine Infrarotthermografie-Aufnahme zeigt schonungslos die undichten Stellen einer Gebäudehülle. Die meiste Energie geht über eine schlechte Fensterverglasung verloren. | Foto: veka.de

Intelligente Fenstersysteme sind in der modernen Gebäudetechnik nicht mehr wegzudenken. Ferngesteuert öffnen oder schließen sie sich heute automatisch.

Doch wo intelligente Steuerungen diese Bewegungen einleiten, da besteht zumindest unterhalb 2,50 Meter lichter Höhe eine latente Einklemmgefahr, der jedoch durch entsprechende Sicherungssysteme wirksam begegnet werden kann. Die automatisch gesteuerte Gebäudehülle ist eine Herausforderung mit großer Zukunft. Zahlreiche Funktionen wie Lüftung, Beschattung, Sicherheit, Energieerzeugung und Regulierung des Raumklimas müssen aufeinander abgestimmt werden, um den Energieverbrauch zu optimieren.
Dafür sorgen automatische Öffnungs- und Schließsysteme für Fenster, die natürliche Lüftungszyklen steuern, sowie sonnen- und tageslichtabhängige Beschattungssysteme, die im Idealfall mit der Innenbeleuchtung sowie der Heizungs- und Klimasteuerung gekoppelt sind. Zentral gesteuerte Fenster und Türen dienen einerseits der Energiegewinnung, andererseits lässt sich die Nachtauskühlung eines Gebäudes durch kontrolliertes Öffnen der Fenster bei Nacht nutzen.

Foto: Saint Gobain

Selbstreinigendes Glas

Die Funktionsweise basiert auf zwei natürlichen Elementen: der Sonne und dem Regen. Die UV-Strahlung der Sonne (übrigens auch bei Bewölkung vorhanden) löst den Schmutz auf und bewirkt, dass er sich leichter abspülen lässt. Bei Regen werden die zersetzten Schmutzreste einfach abgespült. Im Gegensatz zu den üblichen Wassertropfen auf den Scheiben bildet sich ein Wasserfilm, der sich über die gesamte Fläche verteilt und den Schmutz beim Ablaufen frei spült. Die Sicht durch die Scheibe bleibt daher bei Regen klarer als bei normalem Glas.

Foto: Roto

Foto: www.das-kann-glas.com

Bequeme Steuerungstechnik

Dem wachsenden Kundenbedürfnis nach Bedienkomfort kommt Roto durch das Wohndachfenster „RotoTronic“ nach, in das die Elektrotechnik für eigentlich alle denkbaren Funktionen integriert ist. Dem Prinzip „Plug & Play“ folgend, sind der Motorantrieb und die Steuerung zum Öffnen und Schließen des Dachfensters bereits vormontiert. Vorbereitet ist eben- falls der Anschluss von Innen- und Außenzubehör.

Dreifach-Isolierglasfenster

Diese Fenster dämmen fünf- bis sechsmal besser als herkömm- liche Fenster mit zweifacher Isolierver- glasung. Die so erreichbaren Wärme- dämmwerte sind durchaus vergleichbar mit gut gedämm- tem Mauerwerk. Ein Dreifach-Isolierglas- fenster ist zwischen 15 und 30 Prozent teurer als eines mit zweifacher Isolier- verglasung. Allerdings amortisieren sich dies Mehrkosten bereits nach sechs bis acht Jahren.


Innovative Systeme zur elektronischen Vernetzung

Alle aktiven Elemente einer Gebäude- hülle elektronisch zu vernetzen und automatisch zu steuern, ist heute keine Frage des Könnens mehr, sondern nur noch eine Frage des eigenen energetischen Bewusstseins. Denn das energetische Potenzial der Gebäudehülle lässt sich erst dann vollständig ausschöpfen, wenn Wärmedämmung, Energieerzeugung und Gebäude- steuerung in einem Gesamtsystem integriert sind. Mit dem Schüco ControlPanel beispielsweise eröffnen sich neue Möglichkeiten bei Bedienung, Einstellung und Nutzung von Öffnungselementen, bei Sonnenschutz, Blendschutz, Lichtsteuerung und Klimaregulierung. Die intuitive, leichte Bedienbarkeit dieser modernen Fenster, das zeitlose Design und die umfangreiche Funktionalität verbinden modernen Komfort mit Energieeffizienz. Vom intelligenten Griff bis zum hochwärmegedämmten Profil steigert das innovative Fenstersystem Prestige und Wert einer Immobilie deutlich und gewährt gleichzeitig mehr Komfort und Sicherheit.

Foto: Schüco Ventotherm

Hochgedämmt & PV-Module

Das besondere Highlight dieses Fensters: Das Lüftungsgerät VentoTherm zur
Be- und Entlüftung wird in den oberen Blendrahmen montiert und kann durch ein Solarmodul unabhängig vom Stromnetz betrieben werden. Dafür sorgen mehrere PV-Module, die in einer als Vordach konzipierten Glaslamelle untergebracht sind.     

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