Fassaden: Zusatznutzen inklusive
Günstige und hochwertige Alternative zu Holz, Stein und künstlichen Baustoffen: das neue Fassadensystem SP-Line lässt sich nahtlos in die Gebäudehülle integrieren und überzeugt durch moderne Optik und die für Zink typische Ästhetik. | Foto: Rheinzink/txnVor Sonne Wind und Wetter schützt die Fassade. Immer häufiger aber sind sie auch fürs Energiesparen, für die Stromgewinnung oder für die Sicherheit zuständig.
Die Außenhülle bestimmt wesentlich die Energiebilanz eines Gebäudes, aber auch das Klima in seinem Inneren sowie den Komfort der Bewohner oder Nutzer. Glasfassaden öffnen ein Gebäude zur Umgebung und erweitern seinen Ausblick. Ihre erste Funktion ist es, die Bewohner vor dem Außenklima, also vor Sonne, Wind und Regen, zu schützen. In den letzten Jahren konnte die Wärmedämmung durch verbesserte Gläser und Konstruktionen erheblich verbessert werden.
WICTEC 50 - Passivhaus taugliche Fassade Die WICONA-Profilkonstruktion ist eine vom ift Rosenheim passivhaus-tauglich zertifizierte Aluminium-Glasfassade. Durch den Einsatz von Dreifachglas und einem einfach zu montierenden Dämmprofil wird die Wärmedämmung bis zur Passivhausqualität mit einem Uf-Wert von 0,74 W/qmK verbessert. | |
Auch die Integration weiterer Funktionen wie Heizen und Kühlen, Lüftung und Tageslichtlenkung in die Fassade schreitet voran.
Mit neuen Gläsern, Beschichtungen und LED’s wird die Fassade außerdem zur Kommunikationsfläche. Neben Glas, Aluminium und Stahl werden zunehmend auch Natursteine und Bleche sowie weitere Materialien mit der Fassade verbunden.
Mit Zweite-Haut-Fassaden oder Photovoltaik-Fassaden kann die Energie des Außenklimas aber auch aktiv genutzt werden. Der Fassadenbau entwickelt sich so zu einer Schlüsseltechnologie, um die Energieeffizienz eines Gebäudes zu verbessern und Gebäude in ein Kraftwerk für die Energiegewinnung zu verwandeln.
Dünnschicht-PV für alle Bereiche der Gebäudehülle
Schüco ProSol TF sind in Fenster und Fassaden integrierbare Dünnschichtmodule, die die funktionalen Eigenschaften konventioneller Fenster- und Fassadenelemente übernehmen.
Die Module lassen sich vielfältig in Warm- und Kaltfassaden sowie für den Sonnenschutz einsetzen. Die Silizium-Dünnschichtzellen der ProSol TF Module nutzen die besonderen Bedingungen der Gebäudeintegration besonders effizient. Selbst bei hohen Modultemperaturen und diffuser Lichtein- strahlung liefern sie sehr gute Ertragswerte. Architektonisch überzeugen die homogene Optik, variable Transparenzgrade und anwendungsgerechte Glasformen. Das flexible Produktionsverfahren erlaubt großflächige und homogene Formate in der Größe von 2,20 m x 2,60 m (5,7 qm). Als Patchwork sind auch größere Formate möglich.
Kreative Gestaltungsspielräume
Es übernimmt z.B. die Gebäudefunktionen Sonnenschutz, Wärmedämmung, Witterungsschutz, Energieerzeugung, Blend- sowie Blick- schutz und sogar Schallschutz. ProSol TF kann überall in einer Warmfassade flexibel eingesetzt werden: als semitransparente Isolierglasausführung in Fenstern und Fassadenbereichen mit Außenbezug und als opake Verglasung im Bereich der Brüstung. Eine semitransparente Ausführung lässt nicht nur genügend Tageslicht in den Raum, sondern übernimmt darüber hinaus die Funktion des Sonnenschutzes. Mittels Laserung können je nach Bedarf unterschiedliche Transparenzgrade erzeugt werden.
In semitransparenter Anwendung (20 %) sind Solarerträge von 50 – 55 Wp/qm und in opaker Anwendung von 60 – 70 Wp/qm nachgewiesen.
Infos: www.schueco.de




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