Dachdämmung: Energetische Dachsanierung

Artikel vom 09. Dezember 2008
Lichteinfall durch Dachwohnfenster | Foto: dach.deLichteinfall durch Dachwohnfenster | Foto: dach.de

Nur ein gut gedämmtes Dach gewährleistet ein wohngesundes Raumklima zu geringen Heizkosten. Der Weg führt dabei meist über eine energetisch hochwertige Dachsanierung.

Gerade ältere Dächer sind oft schlecht gedämmt bzw. nicht oder nur unzureichend abgedichtet - mit unangenehmen Folgen wie Wärmebrücken, einem zugigen Raumklima sowie horrenden Heizkosten. Zudem gelten längst andere energetische Standards, als zu der Zeit, in der die meisten Häuser erbaut wurden. So lassen sich Umwelt- und Klimaschutzziele oft nur über eine energetische Dachsanierung rea­lisieren. Dadurch stellt sich bei fachlich sorgfältiger Ausführung automatisch ein wohngesundes Raum­klima zu niedrigen Heiz­kosten ein

Energetische Dachdämmung | Foto: Dach.deIst das Dach in energetisch einwandfreiem Zustand, erhöht sich gleichzeitig auch der Wert der gesamten Immobilie. Für den nötigen Lichteinfall sorgen moderne Dachwohnfenster bzw. Gauben, die zugleich die Grundlage für eine hohe Wohnqualität unter der Schräge bilden.

Eine dichte Angelegenheit

Nach einer energetischen Sanierung verfügt das Dachgeschoss über eine optimale Wärmedämmung sowie Luftdichtigkeit in allen Bauteilen. Gerade bei verwinkelten Dach­konstruktionen ist dies jedoch nicht immer einfach. Der Aufwand macht sich jedoch mehr als bezahlt: Störende Zugerscheinungen bzw. Wärmeverluste durch Undichtheiten in der Gebäudehülle gehören dadurch der Vergangenheit an. Zudem lässt sich somit auch die Gefahr von Bauschäden deutlich minimieren – man denke hierbei etwa an Feuchte- und Schimmelschäden. Wer sein Dach wirkungsvoll saniert, also beispielsweise auf eine wirkungsvolle Dämmung achtet, kann in der Folge Heiz- und Energiekosten sparen und sich im Gegenzug über ein angenehmes Wohlfühl-Klima unter der Schräge freuen.

Spezielle Fördermittel

Hausbesitzer, die eine energetische Dachsanierung planen, können dafür spezielle Fördermittel von der KfW Förderbank beantragen.

Kostenlose Informationsbroschüre

Zum Thema "Alles rund ums Dach" bietet dach.de eine Informations­broschüre für Bauherren und Renovierer an.
Die Broschüre kann kostenlos angefordert werden bei: info@dach.de oder unter:
Fax 0821-567 62 87.
Alle Fotos: www.dach.de

 


Heizkosten bei Altbauten sparen | Foto: Lieber
Wie Eigentümer von Altbauten Heizkosten sparen:
Modernisieren, aber richtig

Schlecht gedämmte Wände, alte Fenster und eine unmoderne Heizungsanlage sorgen bei vielen Altbauten für einen zu hohen Energieverbrauch.

In älteren Gebäuden werden pro Jahr und Quadrat­meter umgerechnet 25 Liter Öl und mehr verbraucht. Grund genug, um über eine energetische Modernisierung nach­zudenken. Dadurch können Altbauten einen ähnlichen Energie­- verbrauch erreichen, wie ihn die Energieeinsparverordnung für Neubauten fordert. Experte Markus Lieber von lieber.gleich.richtig in Böblingen gibt Tipps, was Haus­eigentümer bei der Modernisierung beachten sollten:

Mein Altbau verbraucht zuviel Heizenergie - was kann man tun?
Markus Lieber:
„Als erstes sollte man überprüfen, wo genau die Heizenergie verloren geht. Sämtliche relevanten Teile des Gebäudes und die installierte An­lagentechnik sollten unter die Lupe genommen werden. Anschließend wird mit Hilfe einer speziellen Software rechnerisch ermittelt, über welche Bauteile die meiste Wärme verloren geht und wie effizient die Anlagentechnik arbeitet.

Je nach Ergebnis empfiehlt sich dann die energetische Modernisierung der alten Wohnung, die Ein­sparungen von bis zu 80 Prozent der Heizkosten bringen kann.“   

Welche Maßnahmen gegen den Energieverlust sind sinnvoll?
Markus Lieber:
„Dazu zählen die Dämmung der Gebäudehülle, der Einbau einer modernen Wärmeschutzverglasung sowie der Austausch einer ver­alteten Heizungsanlage.
Damit tut man nicht nur seinem Portemonnaie etwas gutes, sondern hilft gleichzeitig der Umwelt. Private Haushalte verbrauchen nämlich fast ein Drittel der zur Verfügung stehenden Energie. Rund 75 Prozent davon entfallen auf die Heizung.“

In welcher Reihenfolge geht man die Modernisierung an?
Markus Lieber:
„Erst wird die Gebäudehülle inklusive der Fenster modernisiert, erst danach die Heizung. Viele Haus­eigentümer kalkulieren nicht ein, dass sich der Wärmebedarf durch die verbesserte Dämmung erheblich reduziert. Dadurch kann die Heizungsanlage kleiner und günstiger dimensioniert werden. Moderne Wärmeschutzfenster besitzen eine hohe Dämmwirkung. Sie sind doppelt so leistungsfähig wie alte Verbundfenster oder unbeschichtete Isolierglasfenster und um das fünffache besser als einfachverglaste Fenster. Ist eine Fassadendämmung geplant, sollten immer zuerst die alten Fenster und Rollläden aus­getauscht werden. So werden Wärmebrücken und spätere Folgekosten durch Ausbesserungsar­beiten vermieden. Zum Abschluss der Modernisierung kann zum Beispiel ein moderner Brennwertkessel eingebaut werden.“

Was kann man selbst machen und wozu braucht man Fachleute?
Markus Lieber:
„Wird zum Beispiel beim Einbau neuer Wärmedämmfenster im Be­reich der Abdichtung und Dämmung nicht sorgfältig gearbeitet, können hohe Folgekosten entstehen. Diese lassen sich vermeiden, wenn man die Arbeiten in die Hände eines qualifizierten Fachbetriebes gibt. Auch die Ausführung der Bauteilanschlüsse sollte man einem Profi überlassen. Bei der Gebäude­hülle kann das Abschlagen des alten Putzes vom Altbaubesitzer selbst übernommen werden. Das Verputzen ebenso wie die Planung, Installation und Inbetriebnahme der neuen Heizungsanlage sind da­gegen bei Fachleuten besser aufgehoben.“ www.lieber-gleich-richtig.de

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