Bietigheimer Schloss
Gelungene Verbindung von Vergangenheit und Zukunft

Artikel vom 05. Februar 2008

Seitenansicht des Bietigheimer Schlosses

Foto: Skupin

Sanierte Fachwerkscheune m it Hof

Foto: Skupin

Der ebenfalls Sanierte Hinterhof des Schlosses

Foto: Skupin

Blick auf das reizvolle alte Gemäuer mit neuem Fachwerk und einem neu gestalteten Seitenflügel, der nun die Jugendmusikschule beherbergt

Foto: Skupin

Eine moderne Treppenanlage führt über einen der freigelegten Kellerhälse zu einem Nebengebäude

Foto: Roland Halbe

Der Gewölbekeller unterhalb der neuen Jugendkunstschule Labyrinth lag früher unter einer alten Scheune verborgen

Foto: Skupin

Der frühere Zugang zum Keller der ehemaligen Scheune entfaltet heute eine szenische Raumwirkung

Foto: Roland Halbe

B Die einzelnen Geschosse

Mit der grundlegenden Sanierung, dem Umbau und der Erweiterung des Bietigheimer Schlosses hat sich die Stadt Bietigheim-Bissingen einen lange gehegten Wunsch erfüllt: das Kulturhaus, ein Kommunikationszentrum für alle ist Wirklichkeit geworden.

Nach Jahren intensiver Planungs- und Renovierungsarbeiten ist allen Beteiligten beim Anblick der beeindruckenden Architektur und den sich aus ihr ergebenden neuen Nutzungsmöglichkeiten der nun verfügbaren Räume klar: die Arbeit hat sich mehr als gelohnt! Aus einem durch Mauerfeuchte in seiner Substanz geschädigten, verschachtelten und schwer zugänglichen Gebäude-Konglomerat, ist ein modernes, den Charme einer langen Geschichte atmendes, funktional wie architektonisch gelungenes neues Stadtquartier entstanden. Foto: SkupinDie Musikschule Bietigheim-Bissingen,
die Jugendkunstschule Labyrinth,
die Schillervolkshochschule des Kreises Ludwigsburg, das Kultur- und Sportamt sowie Gastronomie und Einzelhandel haben nun im neuen Bietigheimer Schloss ihr neues Domizil gefunden. Dabei gingen die Sanierungsarbeiten nicht immer reibungslos vonstatten. Bereits zu Beginn der Arbeiten stellte sich das Entfeuchtungsproblem als eine schier unüberwindbare Hürde vor die weiteren Sanierungsmaßnamen. Eine auf elektrophysikalischer Basis beruhende Entfeuchtungsmethode sorgte dafür, die Mauern trocken zu legen und vor allem den weit fortgeschrittenen Salpeterfraß zu stoppen. Bereits nach knapp einem Monat war auch dieses Problem größtenteils gelöst und man musste sich bereits einem neuen widmen: Um den geplanten Bodenaufbau für den Keller des großen Tanzsaales durchführen zu können, mussten zunächst der Naturboden - bestehend aus dem abgelagerten Staub von Jahrhunderten - abgegraben werden. Ein Minibagger wurde eigens dafür in den Kellerraum bugsiert und sorgte für die nötigen Voraussetzungen. Trotz immensem Arbeitsaufwand gelang es dem Architekten und den beteiligten Sanierungsprofis alle auftretenden Schwierigkeiten mit Bravour zu
meistern. Das Ergebnis lobt seine Meister.

Projektleitung: Architekt Richmann KBK Architekten
Örtliche Bauleitung: Noller Architekten

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreiben Sie einen Kommentar!

blog comments powered by Disqus

Top Themen

Exklusiv


Bitte aktivieren Sie Javascript in Ihrem Browser um diese Seite voll nutzen zu können