Versteckte Energieverluste
Ideal für die Modernisierung sind Vorbaurollladen, für die keine Mauerdurchbrüche notwendig sind und die von außen aufgesetzt werden. Wegen ihrer guten Energieeigenschaften und der einfachen und schnellen Montage werden sie häufig im Neubau eingesetzt. Sie lassen sich „unsichtbar“ in die Fassade integrieren oder als optischer Akzent sichtbar anbauen. | Foto: www.warema.deAltbauhäuser und -wohnungen, in denen es zieht und wo die Räume nur warm werden wollen, wenn man die Heizung richtig hochdreht...
...beherbergen oft einen kaum bekannten „Energiesünder“: Einen alten, ungedämmten Rollladenkasten. Der ist eine typische Wärmebrücke, die winterlicher Kälte wenig entgegenzusetzen hat.&nb
Wärmeverluste am Rollladenkasten
Durch die Öffnung für den Rollladen kann die Kaltluft ungehindert in den Kasten eindringen, und die Revisionsöffnung an der Kastenunterseite ist oft nicht mehr als eine einfach verschraubte Sperrholz- oder Holzfaserplatte. Einen komplett neuen Rollladenkasten einzubauen ist teuer und zum Beispiel in einer Mietwohnung oft auch gar nicht möglich. Abhilfe lässt sich dennoch schaffen - und zwar mit einfachen Mitteln. Der ThermoSafe von Marley beispielsweise verschließt die ungedämmte Unterseite des Rollladenkastens mit einem Kunststoffprofil, das eine hoch wirksame Spezial-Isolierbeschichtung trägt. Der Einbau des Dämmsystems geht auch denen schnell und sicher von der Hand, die Heimwerken nicht zu ihren liebsten Hobbys zählen.
Hindernis für unerwünschte Besucher
Ein geschlossener Rollladenpanzer an Fenstern und Fenstertüren erweist sich als wirkungsvolles Hindernis gegen unerwünschte Besucher. Langfinger nehmen nach Aussagen der Kriminalpolizei in aller Regel den Weg des geringsten Widerstands und geben normalerweise bereits nach ein paar Minuten auf, wenn es mit dem Einbruchsversuch nicht gleich klappt. Voraussetzung ist aber, dass die Rollladen gegen Aufschieb- und Aushebelversuche gut geschützt sind. Einen zusätzlich optimierten Schutz bietet beispielsweise ein Sicherheitspaket des Herstellers Warema, das mit einer verstärkten Hochschiebesicherung und extra gegen Demontage von außen verstärkten Führungsschienen ausgestattet ist. Empfehlenswert ist bei diesen Systemen eine automatische Zeitsteuerung der Rollladen, mit der sich das Öffnen und Schließen auch bei Abwesenheit sicherstellen lässt. So kann Anwesenheit simuliert werden, um potenzielle Einbrecher abzuschrecken, auch wenn niemand zu Hause ist.
Mehr Infos: www.warema.de
Eine gute Lösung - im Sommer wie im Winter
Die Zeitsteuerung empfiehlt sich auch, um die Energiespareffekte des Rollladens optimal zu nutzen. Sie lässt sich nämlich zusätzlich mit Wettersensoren kombinieren. Im Winter bildet sich zwischen Fenster und geschlossenem Rollladen ein Luftpolster, das Wärme-verluste an den Fenstern deutlich reduziert. Im Sommer wiederum sorgt der Schutz am Fenster dafür, dass die pralle Sonne nicht ungehindert ins Haus fällt und die Räume aufheizt. Zudem müssen die Zimmerpflanzen dann nicht unter der starken Strahlung leiden, und die Farben von Wohntextilien oder Bildern verblassen nicht mehr.
Rollladenkasten nicht vergessen
Beim Einbau neuer Fenster bleiben alte Rollladenkästen oft unangetastet. Die aber sind in der Regel schlecht isoliert und stellen eine energetische Schwachstelle dar. Ideal für die Modernisierung sind Vorbaurollladen, für die keine Mauerdurchbrüche notwendig sind und die von außen aufgesetzt werden. Wegen ihrer guten Energieeigenschaften und der einfachen und schnellen Montage werden sie häufig im Neubau eingesetzt. Sie lassen sich „unsichtbar“ in die Fassade integrieren oder als optischer Akzent sichtbar anbauen. 
In der Thermografie eines Hauses sieht man, wie stark Fenster und besonders alte Rollladenkästen für Wärmeverluste verantwortlich sind.




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