Fenster ist nicht gleich Fenster

Artikel vom 31. Mai 2010
Das hochwärmegedämmte Fensterprofil Top 90 garantiert grenzenlosen Ausblick und hohen Lichteinfall dank besonders schmaler Rahmen. | Foto: FinstralDas hochwärmegedämmte Fensterprofil Top 90 garantiert grenzenlosen Ausblick und hohen Lichteinfall dank besonders schmaler Rahmen. | Foto: Finstral

Wer ein Haus baut oder seine Fenster erneuern möchte, sollte beim Kauf auf gewisse Dinge achten, damit sich die Investition später nicht als Fehlkauf entpuppt.

Was muss man beim Kauf berücksichtigen?
Die Fenster sollten in jedem Fall leicht zu öffnen und zu schließen sein. Zudem sollten sie pflegeleicht sein. Wer sich vielleicht auch aus optischen Gründen für Fenster mit einem Holzrahmen entscheidet, sollte wissen, dass diese nicht zwingend pflegeleicht sind und in regelmäßigen Ab­ständen neu gestrichen werden müssen. Ein wichtiges Kriterium, das unter anderem für den Kauf von Fenstern entscheidend sein sollte, ist die Haltbarkeit der Fenster sowie die Wärmedämmung und die Schallisolierung.
Wer auf größtmögliche Sicherheit achtet, sollte sich für Fenster mit einer Einbruchsicherung oder Alarmfunktion entscheiden.

Welche Fenster für welche Räumlichkeiten?
In Räumen, in den man sich häufig aufhält und möglicherweise auch heizt, sollten Fenster mit einer Mehrfachverglasung eingesetzt werden. Diese genügen in der Re­gel höchsten Qualitätsansprüchen. Fenster mit einer Mehrfachverglasung bietet eine sehr gute Wärmedämmung und Schallisolierung.
Selbstverständlich sind die Fenster teurer, als Fenster mit einer Einfachverglasung. Allerdings sollte man nicht am falschen Ende sparen. Die Investition in gute Fenster lohnt sich durchaus – vor allem wenn man später auf die Heiz­kostenabrechnung guckt und seine Ruhe im Haus genießen kann. In Garagen oder Kellerräumen, die für gewöhnlich nicht beheizt werden, lohnt sich der Einsatz von Fenstern mit einer Mehrfachverglasung nicht. In diesem Fall reichen auch einfache Fenster mit einer Einfachver­glasung aus. Diese schützen die Räumlichkeiten vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und vor Witterung, ohne das eine groß­artige Wärmedämmung oder Schallisolierung ge­geben ist.

Vor- und Nachteile verschiedener Fenstertypen
Bevor man Fenster kauft, sollte man sich mit den unterschied­lichen Fenstertypen auseinander setzen. Jedes Fenster bringt schließlich seine Vor-, aber möglicherweise auch Nachteile mit sich. Zudem werden die genauen Fenstermaße benötigt.
Wie breit darf der Rahmen sein und wie dick das Fenster? Stimmt das Innenmaß und wie ist es um die Profiltiefe bestellt? Für „Laien” ist es mitunter nicht ganz einfach, ein Fenster aus­zumessen. In diesem Fall sollte man einen Fachmann zu Rate zu ziehen, der beim Ausmessen der genauen Fenstergröße hilft.
Häufig ist dieser Service sogar kostenlos. Einfach nachfragen.

Energieeffizient bei geringem Pflege- und Wartungsaufwand | Fotos: Kneer

Energieeffizient bei geringem Pflege- und Wartungsaufwand
Bereits ohne Dämmmaßnahmen und mit ent­sprechender Verglasung (Ug = 0,5 W/qmK) erreicht das Fenster AFK 714 S einen U-Wert von Uw = 0,75 W/qmK.  

Multifunktionsfenster | Foto: www.schueco.de

Multifunktionsfenster
Das Fenster basiert auf der Kunststoff-Profilkonstruktion mit außen liegenden und sehr haltbaren Aluminium-Deckschalen. Es ist perfekt gedämmt, bietet Schallschutz und Einbruchshemmung sowie Sonnen- und Blendschutz mit Tageslichtnutzung.

Holz-Kunststoff-Fenster | Fotos: www.finstral.de  / Fenster Stempfle OHG

Holz-Kunststoff-Fenster
Der natürliche Werkstoff Holz an der Fensterinnen­seite verleiht dem Raum einen besonders behaglichen und naturnahen Charakter, das pflegeleichte und wartungsarme Kunststoffprofil an der Außenseite schützt wirksam vor Ver­witterung. Das Fenster wird standardmäßig mit 40 mm Dreifachverglasung ausgestattet.


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