Fenster:
Wärmeschutzfenster steigern Wohnqualität
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Architektonisch ermöglichen Glasfenster transparente Lösungen, die trotz der filigranen Struktur hohen Wohnwert schaffen. (Foto: Rolf Benz)
Wärmeschutzfenster sind längst High-Tech-Bauteile. Sie reduzieren den Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Fenstern, sorgen für angenehme Wärme und Behaglichkeit.
Die Zeiten kleiner, oft nur einglasiger Fenster die zudem mangelhaft gedämmt und daher undicht waren, sind heute vorbei. Glas ist zu einem wesentlichen architektonischen Gestaltungselement geworden, denn Glas-Architektur wirkt leicht und offen. Ein „transparentes“ Wohnkonzept stimmt die Architektur mit dem Sonnenverlauf ab:
Die Morgensonne erhellt die Küche durch die Ostfenster. Wohnräume mit südlichen Fensterfronten profitieren ganztägig von Licht und Sonnenwärme. Verglaste Galerien sorgen für viel Licht im Obergeschoss, Fensterflächen im Westen fangen die Sonne bis in den späten Abend ein. Funktionsräume, beispielsweise das Treppenhaus oder Hauswirtschaftsräume, liegen an der Gebäude- Nordseite. Hier hält man sich seltener auf, der Sonnenbedarf ist daher eher gering.
Wärme dämmen mit neuen Fenstern
Wärmeschutzfenster fördern das Raumklima. Im Sommer bewahren sie Räume vor zu großer Hitze, im Winter nutzen sie die Sonne als Wärmequelle. Moderne Ausfüh-rungen dämmen fast so gut wie eine massive Wand. Sie reduzieren den Energieverbrauch (U-Wert bis 1,1 W/m2K) und unterschreiten damit deutlich die Grenzwerte der neuen Energieeinsparverordnung. Mitglieder der Initiative fenstermarkt-plus.de beraten bundesweit über neue Wärmeschutzfenster.
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