Haustüren:
Design ist schön, Sicherheit ist notwendig

Artikel vom 01. Mai 2007
Sommer Stock Einbruchschutz Seitenfenster

Diebstahldelikte nehmen zu - und erwiesenermaßen kommen Einbrecher meist durch die Tür. Als nichteinbruchhemmend erkennbare Türen stellen eine regelrechte „Einladung“ dar.

Einbruchprofis versuchen lautlos, innerhalb weniger Minuten und oft ohne sichtbare Schäden an der Tür ins Innere der Wohnung zu gelangen. Wirksamer Einbruchschutz ist technisch un­kompliziert, und nicht unbezahlbar teuer, kann aber vor einigem Schrecken bewahren. Die Türen der verschiedenen Widerstandsklassen halten folgenden Einbruchver­suchen mehrere Minuten stand:

WK 1:

Türen der Widerstands­klasse1 weisen einen Grundschutz gegen Aufbruchsversuche mit körper­licher Gewalt auf (Gegentreten, -springen, Hochschieben, „Vandalismus“). WK 1-Türen kommen zum Einsatz bei Wohnobjekten mit geringem Risiko.

WK 2:

Türen der Widerstands­klasse2  halten Werkzeugen (wie Schraubendrehern, Zangen, Keilen) stand. Einsatz von WK 2-Türen: Wohn-, Gewerbeobjekte, öffentliche Gebäude mit durchschnittlichem Risiko

WK 3:

Türen der Widerstands­klasse3  halten Spezialwerkzeugen (Kuhfuß) stand.
Einsatz von WK 3-Türen: Wohngebäude mit erhöhtem Ri­siko, gewerbliche Objekte und öffent­liche Gebäude mit durchschnitt­lichem Risiko.

Die Praxis zeigt, dass bereits klar als einbruchhemmend erkennbare Schutzbeschläge und nicht vorspringende Zylinder, Einbrecher vom Versuch wirksam abschre­cken, da sie den Einbruchsvorgang voraussichtlich verzögern und ein Eindringen ohne Lärm nicht möglich wäre. Das Risiko entdeckt zu werden, ist für den Einbrecher zu groß.

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