Haustüren:
Design ist schön, Sicherheit ist notwendig

Diebstahldelikte nehmen zu - und erwiesenermaßen kommen Einbrecher meist durch die Tür. Als nichteinbruchhemmend erkennbare Türen stellen eine regelrechte „Einladung“ dar.
Einbruchprofis versuchen lautlos, innerhalb weniger Minuten und oft ohne sichtbare Schäden an der Tür ins Innere der Wohnung zu gelangen. Wirksamer Einbruchschutz ist technisch unkompliziert, und nicht unbezahlbar teuer, kann aber vor einigem Schrecken bewahren. Die Türen der verschiedenen Widerstandsklassen halten folgenden Einbruchversuchen mehrere Minuten stand:
WK 1:
Türen der Widerstandsklasse1 weisen einen Grundschutz gegen Aufbruchsversuche mit körperlicher Gewalt auf (Gegentreten, -springen, Hochschieben, „Vandalismus“). WK 1-Türen kommen zum Einsatz bei Wohnobjekten mit geringem Risiko.
WK 2:
Türen der Widerstandsklasse2 halten Werkzeugen (wie Schraubendrehern, Zangen, Keilen) stand. Einsatz von WK 2-Türen: Wohn-, Gewerbeobjekte, öffentliche Gebäude mit durchschnittlichem Risiko
WK 3:
Türen der Widerstandsklasse3 halten Spezialwerkzeugen (Kuhfuß) stand.
Einsatz von WK 3-Türen: Wohngebäude mit erhöhtem Risiko, gewerbliche Objekte und öffentliche Gebäude mit durchschnittlichem Risiko.
Die Praxis zeigt, dass bereits klar als einbruchhemmend erkennbare Schutzbeschläge und nicht vorspringende Zylinder, Einbrecher vom Versuch wirksam abschrecken, da sie den Einbruchsvorgang voraussichtlich verzögern und ein Eindringen ohne Lärm nicht möglich wäre. Das Risiko entdeckt zu werden, ist für den Einbrecher zu groß.




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