Treppengeländer: Sicher von Stufe zu Stufe

Artikel vom 23. Juni 2008
Transparent und sicher: Dieses hochwertige Treppengeländer aus Edelstahl und bruchsicherem Glas wirkt nicht nur edel, sondern macht die Treppe vor allem für Kinder besonders sicher. | Foto: Schlüter SystemeTransparent und sicher: Dieses hochwertige Treppengeländer aus Edelstahl und bruchsicherem Glas wirkt nicht nur edel, sondern macht die Treppe vor allem für Kinder besonders sicher. | Foto: Schlüter Systeme

Das richtige Materialkann entscheidend sein.Schon alleine die Tatsache, aus welchem Material die Treppen und deren Stufen und Geländer sind, kann für die Sicherheit...

entscheidend sein. Holz beispielsweise ist ein Werkstoff, der relativ empfindlich auf Schwankungen der Luftfeuchtigkeit reagiert.  Man bezeichnet dies als Quellen bzw. Schwinden. Allerdings ist dieses Verhalten heutzutage bei hochwertigen Markentreppen nahezu neutralisiert worden.

Zuverlässiges Geländer gibt Sicherheit

Für mehr Sicherheit auf der Treppe, muss auch das Treppengeländer solide und sicher befestigt sein, so dass es bei größeren Belastungen nicht nachgibt. Damit Kinder nicht durch die Geländerstangen rutschen, darf der Abstand dazwischen höchstens zwölf Zentimeter betragen. Querstreben sind tabu, da der Nachwuchs diese schnell als Leiter benutzt. Kleinkinder sollten generell niemals alleine in die Nähe von Treppen gelassen werden. Schutzgitter helfen hier wirksam.

Dieses moderne Design besticht durch seine  filigrane Stahl-Holz-Konstruktion. | Foto: Fuchs Treppen

Modernes Design für preisbewusste: Diese filigrane Stahl-Holz-
Treppe von Fuchs-Treppen mit eleganten Rundstäben und abgesetztem Edelstahl-handlauf gibt es zum günstigen Komplettpreis.

Rutschgefahr eindämmen heißt sicherer auftreten

Um die Sicherheit auf der heimischen Treppe zu erhöhen, gilt es, potentielle Gefahrenquellen von vorneherein zu entschärfen. Eine Möglichkeit sind rutschhemmende Kantenprofile, die an den Stufenkanten angebracht werden. Diese Profile verbinden gleich mehrere Funktionen in einem: Damit Treppennutzer nicht mehr über die Stufenkanten abgleiten können, haben die Auftrittsflächen ein spezielles Profil. Das macht sie rutschhemmend. Zudem gibt es farblich abgestufte Profile die zusätzlich die Stufenkanten hervorheben und damit dafür sorgen, dass die einzelnen Stufenkanten besser erkennbar sind. Um die Rutschgefahr auf glatten Treppenstufen zu vermindern, hat sich auch der Einsatz sogenannter „Steps“ bewährt. Ihr zusätzlicher Vorteil liegt in der Vermeidung von Trittschall. Die Verlegung ist einfach und kann auch von Laien ausgeführt werden. Die praktischen Steps sind in den verschiedenen Farben erhältlich und werden mit ausführlicher Montage- und Pflegeanleitung sowie mit Schablonen angeboten. Infos unter: www.guk-berlin.de

Griffige Handläufe sind wichtig

Handläufe auf beiden Seiten der Treppe bieten nicht nur Kindern, sondern auch erwachsenen mehr Halt und Sicherheit beim Treppensteigen. Am besten wählt man einen ergonomisch geformten, griffigen Holm. Die Handläufe sollten weder zu glatt noch zu rau sein, sondern einfach rutschsicher. Handläufe aus unterschiedlichstem Material und Farbigkeit können durchaus als Kontrastelement zur übrigen Treppe verstehen.

Mehr Sicherheit durch fluoriszierenden Handlauf-Manschetten. | Foto: Flexofit

Eine leuchtende
Idee: die fluoris-
zierenden Handlauf-Man-
schetten und die griffopti-
mierten Handlauf-
profile geben mehr Sicherheit für alt und jung.

Gleichmäßiges Licht hilft beim Abschätzen der Stufen

Wichtig für eine sichere Treppe ist auch die richtige Beleuchtung. Nur gleichmäßig ausgeleuchtete Treppen sorgen für ein sicheres Begehen. Das Licht sollte vom oberen Treppenabsatz nach unten fallen, so dass kurze, weiche Schatten entstehen. Dann sind die einzelnen Stufen deutlich erkennbar und können leicht voneinander unterschieden werden. Entstehen auf der Treppe hingegen harte Schlagschatten - etwa durch ein eng gebündeltes Licht eines Strahlers - setzen sich die Stufen nicht gut voneinander ab. Auch zu viel Licht aus der falschen Richtung ist ungünstig, weil dann überhaupt kein Schatten auf die Treppe fällt und man die einzelnen Stufen schlecht erkennen kann. Spezielle Klebeprofile aus fluoriszierendem Material lassen die Treppenkanten auch nachts hell erscheinen und verringern die Stolpergefahr. Auch im Handlauf lassen sich Sicherheits- aspekte unterbringen. Besonders hilfreich für behinderte Personen sind Lichtschalter, die in den Handlauf integriert sind. Die Suche nach dem Lichtschalter mitten in der Nacht hat somit ein Ende.Treppen sollte man nicht zu eng planen. | Foto: Bucher Treppen

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