Urlaubszeit = Einbruchszeit

Artikel vom 04. Juli 2008
Mehr Sicherheit durch Einbruchschutz. | Foto: RotoMehr Sicherheit durch Einbruchschutz. | Foto: Roto

Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Dennoch findet Einbruchschutz in der Bauplanung zu wenig Berücksichtigung. Weniger als ein...

Prozent der über 200.000 im vergangenen Jahr fertig gestellten Wohnge- bäude sind sicher. Damit verfügt nur jedes hundertste Haus über das notwendige Minimum an Einbruchschutz. Auf die Wegfahrsperre wird beim Autokauf niemand verzichten. Beim Hausbau gibt es aber kein vergleichbares Problembewusstsein, obwohl ein Drittel aller Einbrüche bereits an Sicherungstechnik scheitert. Architekten, Bauplaner und Bauträger betrachten den Einbruchschutz unter Kostenaspekten oftmals als verzichtbaren Mehraufwand. Das Basis-Sicherheitspaket für ein Einfamilienhaus kostet jedoch je nach Größe des Hauses nur zwischen 1.500 und 2.500 Euro mehr als die Standardausstattung. Dazu gehören eine einbruchhemmende Haustür inklusive eines VdS-geprüften Schließzylinders mit Sicherungskarte sowie einbruchhemmende Fenster mit Pilzkopfbeschlägen im Erdgeschoss. Umfassenderen Schutz bietet darüber hinaus eine einfache Alarmanlage für rund 2.500 Euro, die Einbrüche, Rauch oder Gas meldet und deren Signal an den abwesenden Besitzer oder einen Sicherheitsdienstleister weitergeleitet werden kann. Die meisten Sicherungen lassen sich mit entsprechendem Mehraufwand auch nachträglich einbauen. Rund 200 bis 300 Euro pro Fenster und ca. 750 Euro für die Haustür muss der Eigenheimbesitzer für die Nachrüstung kalkulieren. Wer die Anschaffung elektronischer Sicherungs- technik zu einem späteren Zeitpunkt plant, sollte in der Rohbauphase Leerrohre installieren lassen. Das spart Kosten und vermeidet unansehn- liche Notlösungen.Ob in der Bauplanung oder für die Nachrüstung – effektiver Einbruchschutz bedarf Fachwissen und Erfahrung. Der Einbau von Sicherheitstechnik sollte immer vom Fachmann erfolgen, denn eine fehlerhafte Installation macht die hochwertigsten Vorrichtungen wirkungslos. Die Initiative für aktiven Einbruchschutz informiert Bauherren unter:
www.nicht-bei-mir.de herstellerneutral über sinnvolle Lösungen.

Steuerbare Rolläden. | Foto: Roto

Steuerbare Rollläden
Die Zeiten, zu denen die Rollläden geöffnet oder geschlossen werden, lassen sich mit dieser Steuerung kinderleicht programmieren. Oder Sie aktivieren die Zufallssteuerung, damit etwas mehr Abwechslung in Ihr Haus kommt.


Automatischer Türöffner. Foto: HomeTec

Automatischer Türöffner
Ein automatischer (funkgesteuerter) Türöffner mit Fernbedienung, der innen an der Haustür auf dem Schloss befestigt wird und per Funk bedient werden kann.  


Sichere Garagentore. Foto: Normstahl

Sichere Garagentore
Mit der Einbruch-Widerstandsklasse 2 zertifiziert, ist das Decken-Sektionaltor „Euro
ES 100“ des Herstellers Normstahl als einziges im Verzeichnis der Polizei zu finden. 


Sicherheitspaket für Fenster. | Foto: Kneer -Südfenster

Sicherheitspaket für Fenster
Große Fensterflächen wirken auf Einbrecher einladend. Deshalb rüstet KNEER seine Fenster- und Terrassentüren bereits als Standardausführung mit Sicherheitspaket aus.


Alarmsystem. | Foto: Heinrich Kopp GmbH

Alarmsystem
Free-control kann auch nachträglich und ohne Beschädigung der Fenster oder Türen überall dort eingebaut werden, wo keine Kabel oder Leitungen gelegt werden können und steuert auch Licht und Rollladenanlagen.


Innovative Türkette. Foto: DF Schutzschild

Innovative Türkette
Der Door-Guard schließt die Lücke zwischen mechanischen und elektronischen Sicherheits-systemen durch die Kombination einer hoch-festen Türkette mit einer Alarmanlage.


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