Rollstuhl-Schrägaufzüge: Unabhängigkeit bewahren

Artikel vom 15. Juli 2008
Bei allen Aufzügen erfolgt die Energieversorgung über einen Akku. Damit man auch bei Stromausfall sicher am Ziel ankommt, erkennt die intelligente Ladeautomatik automatisch, wann der wartungsfreie Trockenakku wieder aufgeladen werden muss. Die Fahrbereitschaft ist dadurch stets gewährleistet. | Foto: Hiro LiftsystemeBei allen Aufzügen erfolgt die Energieversorgung über einen Akku. Damit man auch bei Stromausfall sicher am Ziel ankommt, erkennt die intelligente Ladeautomatik automatisch, wann der wartungsfreie Trockenakku wieder aufgeladen werden muss. Die Fahrbereitschaft ist dadurch stets gewährleistet. | Foto: Hiro Liftsysteme

Das Leben ist manchmal ungerecht: Von einem Tag auf den anderen muss man sich auf eine völlig neue Lebenssituation einstellen. Aber selbst wer durch einen Unfall...

... unerwartet auf ein Leben im Rollstuhl angewiesen ist, muss dadurch nicht zwangsläufig seine Eigenständigkeit verlieren. Mittlerweile gibt es Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern und verhindern helfen, dass das vertraute Zuhause aufgegeben werden muss bzw. nur noch mit helfenden Händen zu betreten und zu verlassen ist. Und auch wer im Alter auf einen Rollstuhl angewiesen ist, kann daheim mobil sein – ein Leben lang. Rollstuhl-Schrägaufzüge für den Innen- und Außenbereich machen es möglich, sich seine Unab-hängigkeit im eigenen Haus oder in der Wohnung im Mehrfamilienhaus zu bewahren. Solche Schrägaufzüge von Hiro ermöglichen es Rollstuhl- fahrern, eigenständig den Eingangsbereich und Treppenhäuser zu überbrücken. Eine Funkfernsteuerung dient zum Heranholen oder Wegschicken des Aufzugs. Per Knopfdruck bewegen sich Plattformboden, Schranken und Auffahr- schrägen automatisch in die gewünschte Position. Der Traktionsantrieb sorgt für höchste Laufruhe. Sowohl für kurvige als auch für gerade Treppen. Beide Plattformen lassen sich zusätzlich zur schrägen Fahrt mit einem Hub von 50 cm senkrecht bewegen. So wird das Treppenende bis zu einem geeigneten Ort im Flurbereich schräg überfahren. Dort senkt sich die Plattform automatisch auf den Boden ab. Infos: www.hiro.de.

Dieser Aufzug hat einen schwenkbarem, seitlichen Hub. | Foto: Hiro

Für den speziellen Fall, dass eine Treppenanlage oben mit einer Wendelung endet und die letzte Stufe mit einer normalen Plattform nicht bündig angefahren werden kann, kommen Aufzüge mit schwenkbarem, seitliche Hub zum Einsatz.

Treppen durch Handlauf sicherer machen. | Foto: Flexo-HandlaufTreppen durch Handläufe sicherer machen

Stürze in der häuslichen Wohnung oder im Haus sind die häufigste Unfallursache. Mehr als 4 Mio. Menschen stürzen jährlich, für viele, vor allem ältere Menschen, oftmals der Weg in die Pflegebedürftigkeit. Vor allem Stürze an oder von Treppen haben gravierende Folgen: mehr als 1000 Todesfälle durch Treppensturz, und jährlich rund 100.000 Ober- schenkelfrakturen. 80 Prozent der Betroffenen sind älter als 60 Jahre. Das Deutsche Institut für Treppen- sicherheit e.V. (DIT) rät, die Treppen in Haus oder Wohnung rechtzeitig mit griffsicheren Handläufen auf beiden Seiten auszustatten. Die Geschäfts- führerin des DIT Antje Ebner fasst die Vorschläge zusammen: Nie vollgepackt und in Eile die Treppen begehen. Wichtig sind ausreichend Licht im Treppenhaus, ein rutschfester Belag auf den Stufen und auch im privaten Haus auf beiden Seiten der Treppe griffsichere Hand- läufe. Für Treppen gibt es DIN-geprüfte flexible Hand- laufsysteme, damit Wandhandläufe als durchgehender Handlauf ausgeführt werden.Flexo-Handläufe gibt es ab 80 Euro fertig montiert und sie werden vertrieben durch gut sortierte Sanitätshäuser oder beim Tischler oder Schreiner, welcher den griffsicheren und hochwertigen Holzhandlauf FlexoForte in seinem Programm hat. Die Kranken- und Pflegekasse können anteilig Kosten dafür übernehmen. Weitere Infos: www.flexo-handlauf.de oder unter www.treppensicherheit.de

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreiben Sie einen Kommentar!

blog comments powered by Disqus

Top Themen

Exklusiv


Bitte aktivieren Sie Javascript in Ihrem Browser um diese Seite voll nutzen zu können