Wintergarten:
Ein Wintergarten ensteht

Artikel vom 01. Oktober 2007

Das Wohnzimmer der Doppelhaushälfte aus den 70ern war für Familie Müller schon längst zu klein. Ein Anbau, womöglich mit Mauerdurchbruch schied von vorneherein aus, da zu aufwändig und teuer.

Aus Platzmangel verlagerte man in den wärmeren Jahreszeiten das Esszimmer daher gerne auf die Terrasse, mit Blick auf den schönen Garten. Bei schlechtem Wetter hingegen konnte davon kein Gebrauch gemacht werden. Die Lösung: Ein Wintergarten, der unabhängig von Wind und Wetter ganzjährig genutzt werden kann. Einen Wintergarten zu besitzen, war schon immer der Wunsch der Familie Müller, aber die Frage war, welche Größe sollte er haben und aus welchem Material sollten die Profile sein?    

Aluminium: leicht, tragfähig und zeitlos schön

Schnell entschied man sich für die Lösung mit pulverbeschichteten, thermisch getrennten Aluminiumprofilen, deren schlanke Profile so gut wie keinen Wartungsaufwand bedürfen und nahezu ebenso tragfest sind wie Stahl, jedoch deutlich leichter und einfacher zu verarbeiten sind. Doch zunächst musste die Terrasse für den kommenden Wintergarten „präpariert“ werden.
Ein festes Fundament war ja auf Grund der Terrassenfläche bereits vorhanden. Lediglich die Seitenwände mussten als feuerfeste Mauer mit einem Gefälle von 8° aus Kalk­sandstein errichtet werden.Herrmann Aufbau Wintergarten
Diese Arbeit ließ sich der stolze Bauherr selbstverständlich nicht nehmen und errichtete diese in Eigen­leis­tung. Nach gründlichem Ab­wägen entschloss man sich für die Firma Herrmann Selecta aus Bitterfeld, die den Wintergarten nun ausführen sollte, denn hier fand von vorne herein eine gründliche Be­ratung statt, die bereits bei der Planung einsetzte und sich als sehr hilfreich darstellte. Zur Fest­stellung des Feinmaßes kam sogar der Chef, Herr Herrmann höchst persönlich vorbei und erklärte jedes Detail des bevorstehenden Aufbaus, der dann ca. einen Monat später mit dem Anrücken des Bautrupps erfolgen sollte. Früh morgens Punkt acht kam Leben in den Garten, denn es wurde ge­bohrt, gesägt, gehämmert und geschraubt und schon gegen Mittag waren die wesentlichen Be­festigungen der tragenden Teile am Haus und an den Seitenmauern erledigt. Front und Dachpro­file folgten und am nächsten Tag konnte man bereits die Glasflächen einsetzen. Jeder Handgriff war zu­vor bereits im Werk vorvollzogen und ging den Profis locker von der Hand. Am Abend des zweiten Tages schließlich stand der komplette Wintergarten und konnte von der Baufamilie sofort „in Betrieb“ genommen werden.

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