Garagentore
Technik schützt und nützt

Artikel vom 04. Februar 2008
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Oft denkt man bei einer Renovierung des Hauses nicht unbedingt zuerst ans Garagentor. Aber gerade bei Toren, die noch zu der ersten Generation gehören, kann sich ein Austausch lohnen.

Doch die geforderten Sicherheitsstandards für Garagentor und Antrieb sind heute sehr hoch und sollten eingehalten werden.


Die wenigsten Garagenbesitzer wissen, dass alte Garagentore ein hohes Verletzungsrisiko darstellen. Immer wieder kommt es zu schlimmen Unfällen mit alten Garagentoren. Zuletzt erlitten zwei Kinder, die sich mit ihren Armen am hochfahrenden Tor verfingen, schwere Verletzungen. In den vergangenen sieben Jahren verloren sechs Menschen durch Automatiktoranlagen ihr Leben - mehrheitlich Kinder. Häufigster Grund: Die Tore entsprechen nicht den aktuellen Sicherheitsstandards und schalten sich nicht automatisch ab. Auch ungesicherte Stellen an Zugseilen oder Federn können schwere Verletzungen verursachen. Eine seit Mai 2005 geltende Europanorm legt fest, welche Sicherheitsmerkmale ein sicheres Garagentor aufweisen muss. Wichtig bei automatischen Toren ist vor allem die Abschaltautomatik des Antriebs. Sie verhindert, dass das Tor sich weiter bewegt, wenn es Kontakt mit einem Menschen oder Gegenstand hat. Das Tor selbst muss an allen offensichtlichen Gefahrenstellen gegen Quetschen und anderen Verletzungsmöglichkeiten geschützt sein. Das gewährleistet der Fingerklemmschutz im Bereich der Torglieder sowie der Seiteneingreifschutz im Bereich der Zarge. Ob das alte Garagentor ein Sicherheitsrisiko darstellt, kann man mit einem kostenlosen Sicherheits-Check herausfinden. Online unter: www.sicheres-garagentor.de können dazu Sicherheits-Checklisten heruntergeladen werden. Schwachstellen an alten Garagentoren werden anschaulich demonstriert.   

 

Klemmschutz

Klemmschutz

Ein Garagentor bietet viel Gefahrenpotential. Soll ein Garagentor Kindersicher sein,
muss es einen Fingerklemmschutz haben. Es sollte zudem einen Seiteneingreifschutz aufweisen
der es unmöglich macht, in die Hebemechanik oder in die
Schlitze der einzelnen
Segmente hineinzugreifen.
Wichtig ist außerdem ein Abschaltmechanismus, der das Tor bei der Berührung mit Hindernissen stoppt.
Kratzfeste Verglasung

Kratzfeste Verglasung

Höchste Kratzfestigkeit bietet die neue abriebfeste Beschichtung Duratec für Kunststofffenster von Hörmann Garagen-Sectionaltoren. Dabei handelt es sich um die gleiche Oberflächenbeschichtung, wie sie auch bei Autoscheinwerfern eingesetzt wird. Sie stellt sicher, dass die Verglasung besser vor Beschädigungen geschützt ist - wie z.B. durch Reinigungsschwämme. Infos unter: www.hoermann.de
Einbruchschutz

Einbruchschutz

Die Sicherung des Garagentores ist besonders wichtig, wenn sich die Garage im Haus befindet und über einen Durchgang verbunden ist. Einteilige Blechtore bieten keinen Schutz vor Einbrechern. Im Gegensatz zu Holztoren lassen sich hier auch keine zusätzlichen Riegel montieren. Besonders zu empfehlen ist eine von außen unzugängliche Verriegelungs-Mechanik. Infos unter: www.normstahl.de

Rostschutz
Rostschutz

Rostschutz

Die Korrosion tritt vor allem dort
auf, wo die Zarge am Boden befestigt ist. Um den Schaden zu beseitigen, muss allerdings die seitliche Zarge komplett ersetzt werden. Die Lösung: der Zargenfuß aus Kunststoff für Garagen-Sectionaltore. Er ist genauso strapa-zierfähig wie herkömmliches Stahl- blech, bietet der in Bodennähe auftretenden Feuchtigkeit aber keine Angriffsfläche.

 

 

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