Carports: Alles gut bedacht

Artikel vom 14. Oktober 2008
Schlicht und dennoch elegant | Foto: ZapfSchlicht und dennoch elegant | Foto: Zapf

Carports sind auf bestem Wege, der Garage den Rang abzulaufen. Vorteilhafte Kosten, eine schnelle und leichte Fertigstellung ...

... sowie vielfältige ­Gestaltungsmöglichkeiten sprechen für ein ­Carport. Zudem sind Fahrzeuge unter der luftigen Bedachung ebenso gut vor Witterungseinflüssen geschützt wie in einer geschlossenen Garage.
In den kalten Monaten schützen Carports vor Schneelasten, im Sommer vor Überhitzung. Bei Regenwetter trocknet das Fahrzeug durch die permanente Luftzirku­lation sogar schneller und rostet nicht. Im Allgemeinen werden

Klären Sie wichtige Fragen vor Baubeginn

Nach der jeweiligen Landesbauordnung bedarf es einer Baugenehmigung, einem Bebauungsplan, einer Bauzeichnung sowie -be­schreibung und einer statischen Berechnung. Der Hausbesitzer sollte sich deshalb frühzeitig beim örtlichen Bauamt nach etwaigen Auflagen erkundigen. Es ist empfehlens-
wert, den Grundbau mindestens einen Meter länger und breiter als das Fahrzeug zu planen. Wer seitlich mehr Platz anbaut, gewinnt darüber hinaus Stellplatz für Fahrräder, Werkzeug oder Sportgeräte. Auch die Dächer von Carports sind interessant und viel­seitig nutzbar. Insbesondere auf Flachdächern lassen sich Fotovoltaik-Elemente anbringen und optimal zur Sonneneinstrahlung ausrichten.

Achten Sie auf hohe Qualität

Ein Carport sollte eine Anschaffung fürs Leben sein. Das ist nur der Fall wenn sowohl die verwendeten Materialien als auch die Verarbeitungsqualität für eine lange Lebensdauer sorgen. Optisch harmonieren Holz-Carports besser mit sonstigen Gartenhölzern wie Pergolen, Zäunen oder Gartenmöbel. Carports müssen stabil sein und auch hohen Windstärken standhalten. Carport-Experte Dacapo Holzbau empfiehlt deshalb, die einzelnen Pfosten, Bretter und Balken nach alter Zimmermannskunst zu verzapfen. Dabei werden die Bauteile so ineinander gesteckt, dass auf später rostende Verbindungen verzichtet werden kann und das Holz nicht beschädigt wird. Auf diese Weise ist das Auto für viele Jahrzehnte optimal geschützt. Weitere Informationen unter: www.mp-tec.de, www.dacapo.de

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Design-Carport | Foto: SKAN Holz

Moderner Design-Carport mit Flachdach und Leimholzpfosten. Bei geringem Gewicht besitz LEimholz eine erhöhte Festrigkeit, während das Quell- und Schwundverhalten abnimmt. Es ist somit verwindungsarm und neigt weniger zu Rissbildung.

 


Solarcarports - die stromerzeugende Alternative zur Garage

Der Bau von Solarcarports steigert die Attraktivität von Immobilien und amortisiert sich durch staatliche Förderung Carports bieten gegenüber Garagen größere architektonische Gestaltungsfreiheit hinsichtlich Material, Dachform und Nutzungsart.

Durch die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten lassen sich Carports vielfältig nutzen und gut in die bestehende Umgebung integrieren. Im Idealfall ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild, so dass das Grundstück insgesamt aufwertet wird. Mit einem Solardach auf dem Carport kann zudem umweltfreundlich Strom erzeugt werden, dessen Einspeisung staatlich vergütet wird. Dadurch amortisiert sich der Solarcarport innerhalb weniger Jahre und spielt über die Anschaffungskosten hinaus einen Gewinn ein. Nicht nur aufgrund der Preisvorteile entscheiden sich viele Grundstücksbesitzer und -verwalter für einen Carport statt einer Garage. Im Vergleich zu einer Garage zirkuliert die Luft in einem Carport besser. So trocknet das Fahrzeug und rostet nicht so schnell.

Planbare Rentabilität durch 20-jährige Förderdauer

Nicht jedes Hausdach ist aufgrund seiner Ausrichtung geeignet, um Solarmodule zu installieren. Verschattet beispielsweise ein Nachbargebäude oder ein Baum Teile des Daches, kommt es zu Ertragseinbußen. Eine Carportanlage bietet ausreichend alternative Fläche, um Solarmodule zu installieren und schafft zudem einen Mehrwert für die Mieter beziehungsweise Eigentümer. Die umweltfreundliche Unterstellmöglichkeit steigert gleichzeitig den Wert und die Attraktivität der dazugehö­rigen Immobilie. Ein positiver Neben­effekt: Bei einem Solarcarport dienen die Module zugleich als Dach, daher kann auf eine kostenintensive Eindeckung mit Ziegeln oder auf eine Begrünung verzichtet werden.

Optimaler Energieertrag

Um einen optimalen Energieertrag mit dem Solar­carport zu erzielen, ist eine Dachneigung von etwa 20 Grad ideal. Da Carport-Solaranlagen wie Gebäude durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert werden, erhalten Besitzer höhere Subventionen als bei freistehenden Anlagen und erzielen somit höhere Vergütungssätze bei der Netzeinspeisung. Ab 2009 werden die För­derungen jedoch sowohl für Frei­land- als auch für Aufdachanlagen deutlich gesenkt. Wer aber noch in diesem Jahr baut, profitiert 20 Jahre von den hohen, derzeit geltenden Vergütungen. Aktuell werden Aufdachanlagen mit 46,75 Cent pro eingespeister Kilowattstunde vergütet, ab nächstem Jahr sind es 43,01 Cent pro Kilowattstunde. Zum Vergleich: Für eine freistehende Photovoltaikanlage fallen derzeit 35,46 Cent pro Kilowattstunde an. Ab 2009 sind es nur noch 31,94 Cent pro Kilowattstunde. Eine Rentabilitätsrechnung ist unter www.der-solar-carport.de zu finden.

Solarcarport als Alternative | Foto: der solar carport

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