Balkone:
Zusatzwohnraum im Freien

Artikel vom 01. Juni 2007
Hestermann Balkon Holz

Die tragende Konstruktion der Balkone waren bis 1945 zwei ins Mauerwerk eingebundene Doppel-T-Träger, Zwischenräume wurden aus­gemauert. Nach 1945 wurden sie nach und nach aus Stahlbeton gefertigt.

Heutzutage sind die Balkone wie folgt aufgebaut: Auf einer Stahlbetonkragplatte wird zunächst eine wannenartige Abdichtung derKeites Haus Balkon Dach Oberfläche vorgenommen. Danach dient wasserdichter Mörtel als Estrich, bevor die Beschichtung, zum Beispiel Fliesenbelag, die letztendliche Oberfläche bildet. Bei aufmerksamer Kontrolle des Balkons sind sichtbare Schäden Alarmzeichen für eine notwendige Sanierung. Reagiert der Hausherr rechtzeitig und lässt die Schäden beseitigen, besteht kein Grund zur Sorge. Nach einem Jahrzehnt sollten Balkone regelmäßig vom Besitzer auf Schäden untersucht werden. Auch geringe Schäden sollten möglichst bald behoben werden. Denn dringt erst einmal Feuchtigkeit durch Rissbildung in den Balkonboden ein, verläuft die Schadensbildung progressiv. Z.B. gefrierendes Wasser lässt im Winter feine Risse förmlich „explodieren“.

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Balkone oder Terrassen sind Witterungseinflüssen stärker ausgesetzt als andere Gebäudeteile. Bei Neubau oder Sanierung ist deshalb der Einsatz geeigneter Produkte für eine fachgerechte Ausführung entscheidend. Es sollten also nur auf
den Anwendungsfall abgestimmte System-Produkte zum Einsatz kommen. Nur so kann langfristig ausgeschlossen werden, dass erneut Bauschäden auftreten. Solche Systeme bestehen aus mehreren Komponenten wie Balkonabdichtung, Dichtungs-
band, flexiblem Sicherheitskleber, Fugenbreit und Silicon-Wetterschutz, der wie Gummi zur dauer­elastischen Abdichtung dient. 

 

 

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