Balkone:
Zusatzwohnraum im Freien

Die tragende Konstruktion der Balkone waren bis 1945 zwei ins Mauerwerk eingebundene Doppel-T-Träger, Zwischenräume wurden ausgemauert. Nach 1945 wurden sie nach und nach aus Stahlbeton gefertigt.
Heutzutage sind die Balkone wie folgt aufgebaut: Auf einer Stahlbetonkragplatte wird zunächst eine wannenartige Abdichtung der
Oberfläche vorgenommen. Danach dient wasserdichter Mörtel als Estrich, bevor die Beschichtung, zum Beispiel Fliesenbelag, die letztendliche Oberfläche bildet. Bei aufmerksamer Kontrolle des Balkons sind sichtbare Schäden Alarmzeichen für eine notwendige Sanierung. Reagiert der Hausherr rechtzeitig und lässt die Schäden beseitigen, besteht kein Grund zur Sorge. Nach einem Jahrzehnt sollten Balkone regelmäßig vom Besitzer auf Schäden untersucht werden. Auch geringe Schäden sollten möglichst bald behoben werden. Denn dringt erst einmal Feuchtigkeit durch Rissbildung in den Balkonboden ein, verläuft die Schadensbildung progressiv. Z.B. gefrierendes Wasser lässt im Winter feine Risse förmlich „explodieren“.
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Balkone oder Terrassen sind Witterungseinflüssen stärker ausgesetzt als andere Gebäudeteile. Bei Neubau oder Sanierung ist deshalb der Einsatz geeigneter Produkte für eine fachgerechte Ausführung entscheidend. Es sollten also nur auf |





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