Hochterrassen:
Doppelnutzen mit Freizeiteffekt

Artikel vom 01. Juni 2007
Foto: Rheinzink

Was eine Hochterrasse von einer herkömmlichen Terrasse unterscheidet, ist die Tatsache, dass sie in der Regel einerseits Terrasse und gleichzeitig Dach des darunter liegenden Gebäudes ist.

Damit hat die Hochterrasse gleichermaßen zwei der wichtigsten Aufgaben zu lösen, die sich bautechnisch zu aller erst Stellen: Erstens hat eine Hochterrasse absolut dicht, gut gedämmt gegen Trittschall und statisch bestens belastbar zu sein und zweitens soll sie als Freisitz bestmöglichst gegen Wind und Wetter geschützt sein.    
Vor allem die Dichtigkeit des Hochterrassen-Bodens ist eine heikle Angelegenheit, Griffner Haus Balkon Hochterrassedenn darunter liegen Räume, die durch Sickerwasser beschädigt werden können. Dieser Prozess läuft oftmals unbemerkt über Jahre hinweg ab, ohne dass Wasser direkt austritt. Doch alleine durch Korrosion und etwa auftretende Frostschäden kann die Statik des ganzen Gebäudes ernsthaft gefährdet werden. Doch das ist nicht alles, was es bei Hoch- oder Dachterrasse zu berücksichtigen gibt. Eine beispiels­weise auf dem Dach eines Anbaus errichtete Dachterrasse bedarf – anders als eine ebenerdig liegende Terrasse – einer Baugenehmigung.

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